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[Benzin-Spar-Autos.de => Downsizing-Ratgeber] Ein kleineres Auto fahren – aber welches? Die erste Frage muss im
Grunde sein: Brauche ich ein so großes Auto? Schaut man sich
einmal im Europäischen Ausland um, sieht man schnell, dass die
Fahrzeuge vom Schlage eines 5er BMW, einer E-Klasse oder Audi A6 auf
den meisten Märkten keine Rolle spielen. Objektiv betrachtet
sind sie heute kaum noch größer als die Großen Autos
der Mittelklasse wie der Ford Mondeo und der VW Passat – und
die sind schnell mal 5.000€ - 10.000€ billiger. Argument Urlaub. Die meisten Fahrer der großen Kombis argumentieren gerne, dass das ganze Urlaubsgepäck nirgends hin passen würde. Ford Mondeo und Volkswagen Passat haben Kofferräume, die ebenso groß und teils gar größer sind als 5er oder A6 – soll man also das ganze Jahr einen Liter mehr Sprit brauchen, um 3 Wochen im Urlaub einen großen Kofferraum zu haben? Nächste echte Selbsteinschätzung: tut es nicht auch eine Dachbox für die Urlaubsfahrt? Da passen heute rund 400 Liter rein. Wer hier pfiffig rechnet, kommt mit einem normalen Ford Focus oder Opel Astra plus Dachbox auf die gleichen Ladekapazitäten wie mit einem Kombi der gehobenen Klasse oder einem Van. Das schluckt dann auf der Urlaubsfahrt einen Liter mehr, spart aber den Rest des Jahres Tag für Tag für Tag... Generell gilt: Kombis machen Sinn. Ein Kombi hat soviel Raum, dass man effektiv eine Klasse kleiner kaufen kann. Wer eine Klasse kleiner kauft, erwirbt ein deutlich leichteres Auto – einer der wichtigsten Vorteile für die Energiebilanz eines Autos. Ist Automatik böse? Nein – nicht mehr. Galt früher eine Pauschal-Aufschlag von einem Liter, so beläuft sich dieser heute vielleicht noch auf 0,2 Liter bei modernen Getrieben, wenn überhaupt. Dafür muss man auf lustige Spritsparspielchen wie ausgekuppelt bergab rollen verzichten... Andere wichtige Selbsteinschätzung: Warum fährt in Deutschland Papa eigentlich immer das große Auto, während Mama tagsüber die Drei Kinder und den Hund in den Corsa presst? Wer Tag die 20 Kilometer zur Arbeit zurücklegt und das – wie leider die meisten Deutsche – allein tut, der braucht dafür wahrlich kein Oberklasse-Auto, Status hin oder her. |
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