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[Benzin-Spar-Autos.de => Toyota Prius] Toyota Prius – Class Leader oder modischer Gag?
Was macht den Toyota Prius wirklich besonders? Zunächst einmal ist der Prius beileibe nicht das einzige Hybrid-Auto der Welt – Honda etwa ist bereits ähnlich lange in dem Segment zuhause. Im Grunde gebührt dem Toyota das Verdienst, es einfach getan zu haben – Toyota hat mit dem Prius so etwas wie das erste real existierende Hybrid-Auto geschaffen – und das in der Golf-Klasse, die speziell auf dem Europäischen Markt das wichtigste Volumensegment alle Hersteller ist. Zwei Motoren treiben ihn an – ein Benziner mit 78PS und ein weiteres elektronisches Herz mit 68PS, die es zusammen im Maximum auf 113 PS bringen – kein Rechenfehler, sondern systembedingt. Der kleinere der beiden Motoren vollbringt dabei das eigentliche wunder: Er lädt sich selbständig während des Fahrens auf, indem er beispielsweise beim Bremsen entstehende Energie speichert – klingt nach Science Fiction, kann man aber tatsächlich seit über 10 Jahren kaufen. Erfolgsstory?
In
Deutschland ist der Prius kein Erfolgstyp – In einem Jahr
werden so viele Prius zugelassen wie vom Golf in einer Woche Auch die Papierform spricht hier eine eindeutige Sprache: 4,3 Liter Super Normverbrauch sind ein Wort. Und ein sei klar gesagt: Wäre der Prius ein Deutsches Auto, sähe die Sache sicherlich anders aus. Der Prius ist Kult, hat ein eigenes Wiki und ähnliches – aber ist er faktisch der Durchbruch? Rechnerisch Unsinn Die Anschaffung eines Prius kostet ~ 25.000€ - für Ein Auto von der Größe eines Golf – der Golf von Toyota, der Toyota Auris, ist schon für etliche 1000er weniger zu haben, selbst der teurere Diesel startet bei unter 20.000€ und braucht im Mix 5,7 Liter. Damit hat der Prius von Vornherein extrem viel aufzuholen. Mehrere Modellrechnungen und Vergleichsfahrten förderten es zutage: wirtschaftlich betrachtet ist der Prius teurer als manch ein Kompaktwagen mit Dieselmotor. Hinzu kommt:
im Grunde ist der Wagen nur für Vielfahrer interessant –
die pendeln jedoch in Deutschland im Regelfall auf Autobahnen.
Hier jedoch kann der Toyota die Vorteile des Hybrids nicht so
ausspielen wie in Städten oder auf Landstraßen –
der Verbrauch steigt. Für wen lohnt der Prius? Wer viel in der Stadt fährt oder in bergigen Gegenden kann die Vorteile des Hybrids nutzen und Verbräuche im Rekordbereich erzielen und dabei ein gutes Gewissen haben – für alle anderen sind in Deutschland kleiner Autos oder Diesel faktisch die bessere Wahl. Dennoch: Glückjwunsch Toyota, ihr habt es getan – und mit Spannung warten wir auf den Prius Diesel mit 2,x Litern Verbrauch. |
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