Sind Deutsche Autobauer doof?

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[Benzin-Spar-Autos.de => Sind Deutsche Autobauer doof?]

Sind Deutsche Autobauer doof – oder ist Sparen uncool?

Sparen – das war schon mal da, das Thema gab es schon mal. Ende der 70er, nach der Ölkrise und den autofreien Sonntagen, da schien es irgendwie ein Thema zu sein.

VW legte die Formel E auf, BMW das Konzept eta – viel mehr kam nicht. Hier und da wurde bei gleicher Leistung ein Hubraum erhöht – damals die Strategie, um mehr Drehmoment zu erzeugen – Die niedrigeren Drehzahlen brachten dann die Verbrauchssenkung.

Gut gemeint, im Grunde jedoch effektiv wirkungslos. An Themen wie Gewichtsersparnis, etc, traute man sich nicht ran – und dann war das Thema vergessen – bis 2007 und dem Sündenfall der CO2 Erkenntnis...

Klar, hier und da kam TDI-Technologie – die jedoch wurde nur genutzt, um noch dickere Schlitten auf die Räder zu stellen. VW beispielsweise vernachlässigte den Benziner vollkommen bis zum Erscheinen des TSI waren die Passats mit Benziner der späten 90er allesamt Säufer.

Der Deutsche Auto-Manager

...funktioniert leider auch heute noch so wie die Jungs damals beim Autoquartett. „Meiner hat 300 PS...“ - „Und meiner hat 6 Zylinder und fährt 230 Sachen!“. So haben wir es als Jungs damals gelernt – aber das war zu Zeiten von Wirtschaftswundern, unbegrenztem Wachstum und vor der Entdeckung des Ozonlochs. Und daher wurden unsere Autos immer dicker, schneller – und vor allem schwerer. Umgedacht werden muss somit konzeptionell, sonst ist ein Auto vernünftiger Weise kaum leichter als 1200 Kilo zu bauen.

Also den Smart kaufen?

Hier gilt ein klares Jein. Der Smart macht seine Sache nur ein Stück weit gut. Er ist kleiner und leichter und hat eine deutlich geringer Verkehrsfläche – das ist geeignet, Stau, Parksuchverkehr und ähnliches zu vermeiden. Dennoch – vor allem der erste Smart mit seinem unausgegorenen Benziner verbraucht im Verhältnis zu seiner Transportkapazität entschieden zuviel Sprit. In seine Größen hört Effizienz im Grunde schon wieder auf. Deutsche Autobauer wissen das – aber alleine könbnen sie kein politisches Signal setzen. Hier ist vielmehr die Politik gefordert – jedoch nicht mit Mikrobensteuergeschenken, die dann auch noch über zig Jahre verteiltz werden.

Jetzt brüllt der Stammtisch „Das kostet Arbeitsplätze!“

Ein gern gehörtes Argument – aber im Grunde unsinnig....

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