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[Benzin-Spar-Autos.de => Sind Deutsche Autobauer doof? II] Jetzt brüllt der Stammtisch „Das kostet Arbeitsplätze!“ Ein
gern gehörtes Argument – aber im Grunde unsinnig. Der
Deutsche Autobauer lobbyt da ungehemmt: „Im Ausland kaufen
die Leute unsere Autos, weil man mit denen schnell fahren kann.“
Das mag für den einen oder anderen zutreffen – stellt
sich lediglich die Frage: Oder kaufen Heerscharen junger Frauen Light-Produkte, weil die so toll schmecken? Wohl kaum – aber weil Sie ihnen eine bessere Figur suggerieren und zeigen, dass man verstanden hat, dass wer im Büro sitzt nicht so viel essen muss, wie die Leute, die vor 100 Jahren mit Feldarbeit Ihre Brötchen verdient haben. Und genauso funktioniert auch der Autokauf. Kaufen Sie sich einen38 Tonner, weil Sie 4 mal in ihrem Leben einen großen Umzug machen? Kaum. Warum fahren Sie dann einen 2,2 Tonner SUV in der Kölner Innenstadt, wo die Bodenfreiheit und der Allradantrieb Ihnen ebensowenig nutzen wie die tolle Transportkapazität, die sie alleine hinter sich spazieren fahren... Der Downsizer wird cool, wenn wir es wollen Wer
hier das Tagebuch des Downsizers verfolgt hat, hat vielleicht an
die sehr geniale Werbung einer Brauerei in den 80ern gedacht, die
für ihr alkoholfreies Bier als erste Werbeargumente in den
Mund der Kunden gelegt haben und gesagt haben „Alles, was
ein Bier braucht!“ Das war simple & straight. Fahrzeuge müssen das können, was wir in 80% der Zeit tun. Wer 3 Kinder und zwei Rottweiler hat, darf auch Sharan fahren. Wer 90% der Zeit im Berufsverkehr allein im Auto sitzt, braucht keinen zehnzylindrigen Geländewagen. |
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