|
|
|
||
|
|
![]() |
|
|
|
[Benzin-Spar-Autos.de => Tagebuch eines Downsizers I] Ein kleineres Auto fahren – wie ist das eigentlich? Seit
rund 10 Jahren bin ich in der glücklichen Situation, über
einen Dienstwagen zu verfügen. Ich fahre beruflich wie privat
viel Auto – zwischen 45.000 und 60.000 Kilometern in den
vergangenen Jahren. Etwa alle 2 bis 2 ½ Jahre ist ein neues
Auto fällig – ich bin Hauptabteilungsleiter – mir
stehen die Deutsche obere Premiumklasse zu – Und so habe ich auch die vergangenen Jahre immer wieder gewählt – Kind, Kegel und Hund passten super in den A6, auch gut in das T-Modell der E-Klasse. Eltern, Tanten und Nachbarn sehen es gern, dass „Der Junge“ es zu was gebracht hat und das auch nach Außen dokumentiert. Der Bruch Eines Abends stehe ich im Stau – der neue Golf Variant zieht an mir vorbei – laut Werbung „der längste Golf aller Zeiten“. Am gleichen Abend lese ich per Zufall einen test in einer aktuellen Autozeitung und stelle fest, dass der Golf Variant gerade einmal 60 Liter weniger Laderaum hat als mein knapp 5 Meter langes Premium-Auto, dass er aber auch lässig in meine Garage passt, eine stattliche 5stellige Summe weniger kostet und eigentlich doch ziemlich gut aussieht. Und plötzlich reift ein Plan... Die Bestellung Schon
bei der Bestellung des Golf Variant stoße ich auf
erstaunliche Probleme. Ich schicke die Bestellung ab und erhalte 2
Stunden später einen Anruf der Sekretärin, die die
Bestellung ausführt, die sich noch einmal vergewissert, ob
die Bestellung „so denn wirklich ihre Ordnung habe“. Deutschland, einig Dienstwagenland Zwei Tage später zeigt einer meiner Kollegen auf derselben Führungsebene das wahre Problem auf. Er habe „von meiner Bestellung Wind bekommen“ erfahre ich – und kaum 3 Sätze später kommt er auf den Punkt: „Wenn das Schule macht, fahren wir bald alle Polo und Fiesta!“ und bittet mich vollen Ernstes, die Bestellung des kleineren, spritsparenderen Autos, das ausgezeichnet in meine Garage passt, zurückzunehmen. Tatsächlich höre ich das in den kommenden Wochen öfter, während mein Sechszylinderdiesel mich bis zum Eintreffen des neuen Wagens mit knapp 9 Litern zur Arbeit bringt. Dann ist er da: der NEUE. |
|||